Weißer Spargel ist eine erlesene Frühlingsdelikatesse, die besonders aus Deutschland, Frankreich und den Niederlanden bekannt ist. Obwohl er von derselben Art stammt wie der grüne Spargel, bleibt er schneeweiß, weil er ohne Sonnenlicht angebaut wird. Wenn neue Triebe aus der Erde ragen, werden sie mit Erde, Sand oder dunklen Kunststoffplatten abgedeckt, damit sich kein Chlorophyll bildet.

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Das Ergebnis ist eine dicke, glatte Stange mit einem milden, süßen und nussigen Charakter, der weißen Spargel zu einem begehrten Bestandteil auf der Speisekarte macht. In Dänemark wird er als importierte Spezialität verkauft, lässt sich aber mit Geduld und etwas zusätzlicher Erdarbeit auch im eigenen Garten anbauen. Anders als der grüne müssen die weißen Stangen immer geschält und weich gekocht werden – ein dänischer Frühlingsklassiker mit Sauce hollandaise und neuen Kartoffeln.

Forventet læsetid: 11 Minuten
- Geschichte und Herkunft
- Geschmack und Aroma
- Kulinarische Verwendung
- Gesundheitliche Vorteile
- Anbau und Ernte in Dänemark
- Aufbewahrung
- Gute Kombinationen
- Verwechslungen und Qualität
- Nachhaltigkeit und Biodiversität
- Probiere dieses Rezept
- Ausstattung und Produkte
- Häufig gestellte Fragen
- Fakten über weißen Spargel
Geschichte und Herkunft
Was ist weißer Spargel?
Weißer Spargel ist im Grunde grüner Spargel, der niemals die Sonne gesehen hat. Statt durch die Erdkruste brechen zu dürfen, werden die Triebe während des gesamten Wachstums mit Erde oder einer dunklen Hülle bedeckt. Ohne Sonnenlicht kann die Pflanze kein Chlorophyll bilden, und die Stangen bleiben bleich und bekommen einen zarteren, süßeren Geschmack als die grünen. Dieselben Pflanzen können jedoch grünen Spargel hervorbringen, wenn man die Triebe ans Licht lässt.
Frühe Geschichte und Kultur
Spargel wird seit Jahrtausenden angebaut. Bereits im antiken Griechenland und Rom wurden die frischen Triebe sowohl als Delikatesse als auch als Heilpflanze geschätzt. Im mittelalterlichen Europa war Spargel ein Statussymbol; König Ludwig XIV. von Frankreich ließ ihn von seinen Gärtnern in beheizten Frühbeeten unter Glas anbauen, um das ganze Jahr über Zugang zu haben.
Weißer Spargel tauchte im 17. und 18. Jahrhundert im Rheinland und im Elsass auf, wo Bauern entdeckten, dass die Stangen weiß und zarter blieben, wenn sie mit Erde bedeckt wurden. Heute ist weißer Spargel eine nationale Leidenschaft in Deutschland, wo Städte im April und Mai Feste mit lokalen Gerichten rund um den weißen Spargel veranstalten. Auch in Frankreich (etwa der Argenteuil-Spargel) und in den Niederlanden sind die weißen Triebe ein besonderes regionales Erzeugnis.
Geschmack und Aroma
Weißer Spargel hat einen milderen und feineren Geschmack als sein grünes Gegenstück. Er wird oft als süß und nussig beschrieben, mit einem cremigen, butterigen Mundgefühl. Er wächst langsamer unter der Erde und wird daher dicker und weniger faserig als grüner Spargel, doch die äußerste Schicht kann zäh sein.
Deshalb werden die unteren zwei Drittel der Stange vor der Zubereitung geschält. Nach dem Kochen oder Dämpfen sind die Stangen weich und zergehen fast auf der Zunge. Während die grünen einen grasigen, krautigen Charakter haben, wirken die weißen zurückhaltender und zarter.
Kulinarische Verwendung
Weißer Spargel ist in der Küche äußerst vielseitig und passt sowohl zu einfachen als auch zu raffinierten Gerichten. Da er milder und feiner ist als der grüne, kommt er am besten mit Saucen auf Butterbasis und leichten Begleitern zur Geltung, die seinen süßen Geschmack nicht übertönen.
In der dänischen Küche
In Dänemark ist weißer Spargel ein Frühlingsklassiker, der oft mit zerlassener Butter oder Sauce hollandaise, neuen Kartoffeln und einer Scheibe gekochtem oder geräuchertem Schinken serviert wird. Er findet auch Verwendung in der klassischen Spargelsuppe und als Füllung in Tartes und Törtchen. Die Saison ist kurz – typischerweise Mai und Juni –, was ihn zu einer begehrten Zutat macht, solange er frisch ist.
International
Weißer Spargel ist besonders in der deutschen Esskultur tief verwurzelt, wo die Spargelsaison mit Festen und speziellen Menüs gefeiert wird. In Frankreich kommt er in Gerichten wie asperges à la sauce mousseline zum Einsatz, und in Italien wird er mit Parmesan und pochierten Eiern kombiniert. Auch die moderne Gastronomie spielt mit weißem Spargel in Sushi, Ceviche, saftigen Törtchen oder als Garnitur zu Fischgerichten.
Verwendungsideen
- Klassisch mit Sauce: Die gekochten oder gedämpften Stangen mit Sauce hollandaise, Buttersauce oder brauner Butter servieren, nach Belieben mit gehackten Kräutern bestreut.
- Mit Kartoffeln und Schinken: In Deutschland genießt man weißen Spargel oft mit gekochten Kartoffeln, gekochtem oder geräuchertem Schinken und einer cremigen Sauce.
- Salate: Gekochte Stangen in Stücke schneiden und in einen Salat mit frischen Kräutern, Vinaigrette und zum Beispiel pochiertem Ei geben.
- Suppen und Pürees: Gekochten Spargel mit Gemüsebrühe, Sahne und Kräutern zu einer cremigen Frühlingssuppe pürieren.
- Aus dem Ofen oder vom Grill: Den Spargel in Öl, Salz und Pfeffer wenden und im Ofen oder auf dem Grill garen, bis er weich und leicht goldbraun ist. Mit Zitronenschale und Parmesan servieren.
- Pickles: Weißer Spargel lässt sich einlegen und als Garnitur für Cocktails oder als säuerliche Beilage zu Charcuterie verwenden.
Reinigung und Vorbereitung
Stangen wählen, die fest und glatt sind und geschlossene, kompakte Köpfe haben. Schlaffe oder verfärbte Exemplare meiden. Sie vorsichtig unter kaltem Wasser abspülen, um Erde zu entfernen, und sie bei Bedarf einige Minuten in kaltes Wasser legen, damit der Sand aus den Schuppen kommt. Anschließend 1-2 cm vom Wurzelende abschneiden und die unteren zwei Drittel der Stange mit einem Sparschäler schälen. Die Schale ist zäh und faserig, daher macht gründliches Schälen das fertige Gericht feiner.
Kochen und Dämpfen
Weißer Spargel braucht eine längere Garzeit als grüner. Einen großen Topf Wasser mit einer Prise Salz, einem Teelöffel Zucker und nach Belieben einer Scheibe Zitrone oder etwas Butter zum Kochen bringen, um den milden Geschmack zu unterstreichen. Die geschälten Stangen in den Topf geben und sanft 10-20 Minuten je nach Dicke kochen, bis sie ganz weich, aber noch heil sind. Zum Servieren in Salaten kann man sie 3-5 Minuten blanchieren und anschließend sofort in Eiswasser abkühlen, um die helle Farbe und eine leicht knackige Textur zu bewahren.
Ein schonendes Dämpfen hebt den süßlichen Geschmack hervor: Die Stangen in einen Dämpfeinsatz über leicht kochendem Wasser legen, mit einem Deckel abdecken und 12-18 Minuten dämpfen, bis sie weich sind. Für die Zubereitung im Ofen den geschälten Spargel in Olivenöl wenden und bei 200 °C 15-20 Minuten backen, bis er weich und leicht karamellisiert ist. Dabei nicht vergessen, ihn zwischendurch zu wenden.
Gesundheitliche Vorteile
Weißer Spargel besteht überwiegend aus Wasser (etwa 93 %). Er ist sehr kalorienarm und enthält je nach Zubereitung rund 18-26 kcal pro 100 g. Sein niedriger Kaloriengehalt macht ihn für die Gewichtskontrolle geeignet, während die präbiotischen Ballaststoffe eine gesunde Darmflora unterstützen können.
Vitamine und Mineralstoffe
- Protein und Kohlenhydrate: Etwa 2,5 g Protein und 2,5 g Kohlenhydrate pro 100 g. Der Zuckergehalt ist niedrig und der Fettgehalt nahezu null.
- Ballaststoffe: 1,3-1,8 g Ballaststoffe pro 100 g, darunter Inulin und Fructo-Oligosaccharide, die als Präbiotika wirken und das Wachstum nützlicher Darmbakterien fördern.
- Vitamine und Mineralstoffe: Folat (ca. 67 µg pro 100 g) sowie kleine Mengen Kupfer, Eisen, Kalium, Phosphor und B-Vitamine.
- Antioxidantien: Polyphenole und Saponine, die für die Herzgesundheit und die Leberfunktion vorteilhaft sein können.
Weißer Spargel hat eine etwas geringere Konzentration an Vitamin C, E, K und Betacarotin als der grüne, weil er kein Chlorophyll bildet. Der Kaliumgehalt trägt zu einem normalen Blutdruck bei, und Folat ist wichtig für die Zellteilung und besonders relevant für Schwangere.
Sicherheit
Wie grüner Spargel enthält weißer Spargel Asparagusinsäure, die einen eigentümlichen Geruch im Urin verursachen kann; das ist völlig harmlos, und manche Menschen können ihn gar nicht riechen. Weißer Spargel enthält außerdem eine kleine Menge Vitamin K; Personen unter blutverdünnender Behandlung sollten daher moderate Mengen essen und große, plötzliche Änderungen der Zufuhr vermeiden.
Anbau und Ernte in Dänemark
Weißer Spargel wird auf dieselbe Weise angebaut wie grüner, jedoch mit zusätzlicher Erdarbeit, um das Sonnenlicht fernzuhalten. Die Pflanzen sind mehrjährig und können 10-15 Jahre lang Ernte liefern. Das Geheimnis besteht darin, Erde entlang der Reihe anzuhäufeln oder mit einem dunklen Kasten abzudecken, damit die Triebe weiß bleiben.
Wachstumsbedingungen
- Licht: Die Pflanzen brauchen volle Sonne, um Energiereserven aufzubauen, doch das eigentliche Austreiben der weißen Triebe geschieht unter der Erde oder unter einer Abdeckung ohne Licht.
- Boden: Tiefer, sandiger und nährstoffreicher Boden mit guter Drainage ist ideal. Ein pH-Wert zwischen 6,5 und 7,5 fördert die Aufnahme von Nährstoffen.
- Bewässerung: Den Boden gleichmäßig feucht halten, besonders während der Etablierung und der Ernte. Mulch kann helfen, die Feuchtigkeit zu bewahren und Unkraut zu unterdrücken.
- Temperatur: Spargel treibt aus, wenn die Bodentemperatur etwa 10 °C erreicht. Die mehrjährigen Pflanzen sind winterhart, doch neue Triebe sind frostempfindlich; das Beet bei Gefahr von Nachtfrost gegebenenfalls abdecken.
- Düngung: Bei der Etablierung und erneut nach der Ernte einen ausgewogenen Dünger mit Schwerpunkt auf Phosphor und Kalium ausbringen. Zu viel Stickstoff vermeiden, da er zu schwachen Pflanzen führen kann.
So baust du weißen Spargel an
Gesamtzeit: 3 Jahre bis zur vollen Ernte
- Das Beet vorbereiten
Eine sonnige Stelle mit tiefem, gut durchlässigem Boden mit pH 6,5-7,5 und hohem Gehalt an organischem Material wählen. Mehrjähriges Unkraut entfernen, den Boden 30-40 cm tief lockern und gut verrotteten Kompost oder Dünger einarbeiten.
- Die Kronen pflanzen
Einen Graben 20-30 cm tief und ca. 30 cm breit ausheben. Die einjährigen Spargelkronen mit ca. 30 cm Abstand einlegen, die Wurzeln ausbreiten, mit 5 cm Erde bedecken und gründlich wässern.
- Anhäufeln und das Licht fernhalten
Während die Triebe wachsen, wird der Graben nach und nach aufgefüllt, sodass die Kronen schließlich 10-15 cm unter der Bodenoberfläche liegen. Weitere Erde entlang der Reihe anhäufeln, sodass ein Damm entsteht, der die Triebe vor Licht schützt. In kleinen Gärten kann auch ein dunkler Kasten oder Eimer das Licht fernhalten.
- Wässern und pflegen
Regelmäßig wässern, besonders in trockenen Perioden – etwa 25 mm pro Woche, auf Sandboden etwas mehr. Das Beet unkrautfrei halten und die Wurzeln nicht stören. Die Pflanzen nach der Ernte farnartiges Laub bilden lassen, damit die Kronen Energie speichern.
- Ernte
Im ersten Jahr wird nicht geerntet. Ab dem zweiten Jahr kann man über 2-3 Wochen eine kleine Anzahl Triebe stechen, und ab dem dritten Jahr kann man 6-8 Wochen lang ernten. Die Triebe stechen, sobald sie gerade unter der Bodenoberfläche erscheinen, mit einem Spargelmesser einige Zentimeter unter der Spitze.

Aufbewahrung
Weißer Spargel wird geerntet, solange die Triebspitzen noch unter der Bodenoberfläche sind. Nach der Ernte oder dem Kauf sollte er kühl und feucht aufbewahrt werden, um die Frische zu erhalten. Innerhalb von 3-5 Tagen verbrauchen, um eine optimale Qualität zu gewährleisten.
Im Kühlschrank
Die Stangen halten sich am besten, wenn sie aufrecht in einem Glas Wasser stehen oder in feuchtem Küchenpapier in einem Plastikbeutel eingewickelt werden. Im Gemüsefach des Kühlschranks aufbewahren und das Wasser gegebenenfalls täglich wechseln.
Einfrieren
- Die Stangen schälen und 2-3 Minuten blanchieren, dann rasch in Eiswasser abkühlen.
- Gründlich trocknen und portionsweise in luftdichten Beuteln einfrieren.
- Gefrorene Triebe sollten innerhalb eines Jahres verbraucht und direkt aus dem gefrorenen Zustand zubereitet werden.
Gute Kombinationen
Weißer Spargel schmeckt mild, süß und nussig und passt gut zu fettreichen, milden und säuerlichen Begleitern:
- Butter, Sauce hollandaise, braune Butter und Vinaigrette.
- Zitrusfrüchte wie Zitrone und Orange, die den süßen Geschmack hervorheben.
- Frische Kräuter wie Dill, Schnittlauch, Estragon und Petersilie.
- Eier – zum Beispiel pochierte oder gekochte Eier, Omeletts oder Eiermuffins.
- Geräucherter oder gekochter Schinken, Prosciutto und Rohwurst.
- Fisch und Meeresfrüchte wie Lachs, Garnelen oder Kabeljau.
- Milder Käse wie Feta, Ziegenkäse oder Parmesan.
- Neue Kartoffeln, Erbsen und anderes Frühlingsgemüse.
- Trockene Weißweine wie Grüner Veltliner, Riesling oder Sauvignon Blanc.
Verwechslungen und Qualität
Weißer Spargel kann mit anderen blassweißen Wurzelgemüsen wie Schwarzwurzel oder Pastinake verwechselt werden. Echter weißer Spargel hat feste, zylindrische Stangen mit einem leicht rosafarbenen Schimmer an der Spitze und einem feuchten Schnitt am unteren Ende. Schlaffe, trockene oder ausgefranste Enden meiden. Frische Stangen quietschen leicht, wenn man zwei aneinander reibt. Dickere Stangen sind oft zarter, da die Pflanze unter optimalen Bedingungen schnell gewachsen ist, während sehr dünne Stangen zäh sein können.
Nachhaltigkeit und Biodiversität
Als mehrjährige Kultur mit einem tiefen Wurzelsystem bindet Spargel Kohlenstoff im Boden und benötigt nach der Etablierung weniger Bodenbearbeitung. Lässt man die Pflanzen nach der Erntesaison frei wachsen, bilden sie dichte, farnähnliche Wedel, die Lebensraum für Insekten bieten und als Windschutz dienen können.
Weißer Spargel erfordert allerdings mehr Handarbeit und Erdbewegung als grüner, und der Anbau in großen Dämmen kann den Boden außerhalb der Wachstumssaison kahl zurücklassen. Daher außerhalb der Erntezeit grüne Deckfrüchte und eine minimale Bodenbearbeitung einsetzen, um die Bodenstruktur zu schützen.
Probiere dieses Rezept
Weißer Spargel und Lachs sind ein dänischer Frühlingsklassiker, der mit einer butterigen Sauce zusätzliche Eleganz erhält. Der milde, süße Spargel gleicht den fetten Fisch aus, während Zitrone und Kräuter alles zusammenbinden. Probiere unsere Lachsspieße aus dem Airfryer – saftige Spieße mit karamellisierter Glasur in 10 Minuten und serviere gekochten weißen Spargel mit Sauce hollandaise dazu.
Ausstattung und Produkte
Möchtest du dem weißen Spargel einen luxuriösen Begleiter gönnen, ist kaltgeräucherter Lachs eine sichere Wahl. Der fette, geräucherte Fisch spielt wunderbar mit der süßen Milde des Spargels zusammen. Wir empfehlen eine Schwanzgehängte kaltgeräucherte Lachsseite, die mit ihrem delikaten Raucharoma ideal für eine frühlingshafte Spargelplatte ist.
Häufig gestellte Fragen
Beide stammen von derselben Pflanzenart. Der Unterschied liegt in der Anbaumethode. Weißer Spargel wird im Dunkeln angebaut, sodass er kein Chlorophyll bildet. Er ist milder, süßer und zarter, während grüner Spargel Sonnenlicht bekommt, eine grüne Farbe entwickelt und einen krautigeren Geschmack sowie mehr Vitamine hat.
Die äußerste Schale ist zäh und faserreich, weil die Triebe langsam unter der Erde wachsen. Durch das Schälen der unteren zwei Drittel der Stange erhält man eine weichere Konsistenz und ein feineres Erlebnis.
Die Stangen schälen, in kochendes Wasser mit Salz, Zucker und eventuell Zitrone geben und 10-20 Minuten kochen, bis sie weich sind. Sie können auch gedämpft, gegrillt oder gebacken werden. Klassische Begleiter sind Sauce hollandaise, Butter, Kartoffeln und Schinken.
Ja, er ist kalorienarm und reich an Wasser, Ballaststoffen und Folat. Er enthält außerdem präbiotische Ballaststoffe und Polyphenole, hat aber etwas niedrigere Werte bestimmter Vitamine als grüner Spargel. Er passt gut in eine abwechslungsreiche Ernährung.
Ja. Es erfordert ein sonniges Beet mit tiefem, nährstoffreichem Boden und Geduld. Indem man Erde entlang der Reihe anhäufelt oder mit einem dunklen Kasten abdeckt, schließt man Licht aus, sodass die wachsenden Triebe weiß bleiben. Vorsichtig ernten, bevor die Spitze die Oberfläche durchbricht.
Fakten über weißen Spargel
| Feld | Wert |
|---|---|
| Deutscher Name | Weißer Spargel |
| Lateinischer Name | Asparagus officinalis |
| Familie | Spargelgewächse (Asparagaceae) |
| Pflanzentyp | Mehrjähriges Gemüse mit unterirdischer Krone |
| Höhe | Wedel bis zu 1,5-2 m; essbare Triebe werden bei 20-25 cm geerntet |
| Winterhärte | Frostharte Staude (Winterhärtezone 5-7) |
| Licht | Volle Sonne für die Pflanze; die Triebe entwickeln sich jedoch im Dunkeln unter der Erde oder einer Abdeckung |
| Boden | Tiefer, gut durchlässiger Sand- oder Lehmboden mit pH 6,5-7,5 und hohem Gehalt an organischem Material |
| Aussaat/Pflanzung | Einjährige Kronen im April pflanzen; 20-30 cm tiefe Gräben; ca. 30 cm zwischen den Pflanzen |
| Blüte/Ernte | Ernte der weißen Triebe von Mai bis Juni; die Pflanzen den Rest der Saison frei wachsen lassen |
| Geschmack | Mild, süß und nussig; feiner als grüner Spargel |
| Kulinarische Verwendung | Suppen, Salate, klassisch mit Sauce hollandaise, Risotto, Pasta, Pickles |
| Aufbewahrung | Kühlschrank aufrecht in Wasser oder in feuchtes Tuch gewickelt; 3-5 Tage; nach dem Blanchieren einfrierbar |
| Kochzeit | 10-20 Minuten je nach Dicke; kürzere Zeit beim Blanchieren |