Pepperoni-Pizza im Airfryer ist die schnelle Rettung des Alltags, wenn die Lust auf ein kleines Pizzeria-Gefühl aufkommt, aber die Geduld zum Aufheizen des Ofens fehlt. Der Boden wird knusprig und leicht karamellisiert, der Mozzarella schmilzt zu einer weichen, fädchenziehenden Konsistenz, und die Pepperoni bekommt die kleinen verbrannten Ränder, die jeden Bissen intensiv und würzig machen.

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Das Geheimnis liegt in drei Dingen: wähle eine Größe, die in deinen Airfryer-Korb passt, lass den Teig ein kurzes Vorbacken allein durchlaufen, und lege die Pepperoni so, dass die Luft drankommt. Mit diesen drei Handgriffen schlägt der Airfryer den normalen Backofen sowohl in Zeit als auch im Ergebnis.
Geschätzte Lesezeit: 4 Minuten
Inhaltsverzeichnis:
Darum liebe ich Pepperoni-Pizza im Airfryer
Pepperoni-Pizza aus dem Airfryer hat einen ganz anderen Charakter als die aus dem Ofen. Der konzentrierte Luftstrom trifft Boden und Belag gleichzeitig, sodass du in wenigen Minuten einen gleichmäßig goldbraunen Boden bekommst – oft schneller, als ein Ofen überhaupt vorheizt.
Der Käse schmilzt, ohne an den Rändern zu verbrennen, und die Pepperoni bekommt die kleinen gewölbten Näpfchen mit ölreicher Mitte, die Pizzapuristen cup-and-char nennen. Das ist der klassische amerikanische Pizzeria-Effekt, und du erreichst ihn im Airfryer leichter als auf einem normalen Backblech.
Der Unterschied zwischen Supermarktpizza und Selbstgemachtem
Eine tiefgekühlte Pepperoni-Pizza aus der Theke ist typischerweise 26–28 cm groß, und das ist die Grenze für die meisten Airfryer. Mit einer selbstausgerollten oder halbierten Pizza hast du freie Hand beim Belag, und der Boden riskiert nicht, über einen Seitenkorb hinauszuhängen. Beide Ansätze funktionieren gut – sie müssen nur etwas anders gehandhabt werden.
Mein Test in der Küche mit Pepperoni-Pizza
Ich habe Pepperoni-Pizza sowohl durch meinen Cosori Dual Blaze als auch durch einen Philips XXL geschickt, um zu sehen, wo Größe und Luftzirkulation einen Unterschied machen. Der Cosori schafft eine selbstgemachte 20–22 cm Pizza in 8–10 Minuten bei 190 °C, während der Philips XXL eine ganze Supermarktpizza mit 26 cm bei 180 °C in 11–13 Minuten bewältigt. Beide Male erreichte der Boden den goldbraunen Ton auf der Unterseite bei etwa 9 Minuten, und der Käse blubberte ohne an den Rändern zu verbrennen. Mein fester Tipp: heize immer 3 Minuten bei 200 °C vor, bevor die Pizza hineinkommt.
Lege die Pepperoni direkt auf den Käse – nicht darunter. Das ist der einzige Weg, um die charakteristischen verbrannten Ränder und das ölreiche Zentrum zu bekommen, die eine echte Pepperoni-Pizza ausmachen.
Tipps und Tricks vom Autor: Morten Jensen
Die typischen Fehler und wie du sie vermeidest
Der klassische Anfängerfehler ist, die Pizza hineinzuwerfen, ohne zu prüfen, ob sie den Korb komplett ausfüllt. Wenn der Rand an die Seiten gequetscht ist, wird der Teig gummiartig und der Boden ungleichmäßig – halbiere die Pizza oder wähle eine Variante, die zum Durchmesser deines Korbs passt. Ein weiterer Klassiker ist es, mit Käse zu überdosieren. Mozzarella braucht Luft, um aufzublubbern, ohne sich wie eine flüssige Decke oben aufzulegen, also bleibe bei 80–100 Gramm geriebener Mozzarella pro 22 cm Pizza, nicht mehr. Der dritte Fehler betrifft die Pepperoni selbst. Wenn du sie unter den Käse legst, wird sie weich und fettig, statt den charakteristischen Kranz aus karamellisierten Rändern zu bekommen; lege sie oben drauf, damit die Wärme sie direkt trifft, und jede Scheibe bekommt die kleine Näpfchenform, die einen großen Unterschied für Geschmack und Aussehen macht.
So servierst du Pepperoni-Pizza
Schneide die Pizza in sechs Dreiecke mit einem Pizzaschneider oder einem großen Kochmesser, und serviere sofort, während der Käse noch Fäden zieht. Ein paar frische Basilikumblätter und etwas Chiliflocken heben sowohl Duft als auch Geschmack auf ein neues Niveau:
- Frischer Basilikum und eine Prise getrockneter Oregano
- Chiliflocken und ein Schuss gutes Olivenöl
- Ein einfacher grüner Salat mit Zitronenvinaigrette
- Knoblauchbrot in kleineren Stücken oder eine Ofenkartoffel daneben
Aufbewahrung und Aufwärmen
Reste der Pepperoni-Pizza halten sich 2–3 Tage im Kühlschrank in einer luftdichten Dose oder gut in Folie eingewickelt. Das Aufwärmen ist die Rettung der Pizza – und der Airfryer schlägt die Mikrowelle hier klar. Lege die Scheiben in den Korb bei 170 °C für 3–4 Minuten, sodass der Boden wieder knusprig und der Käse weich und warm wird. Die Mikrowelle lässt den Boden gummiartig und den Käse gummig gestreckt, also vermeide sie, wenn du die Wahl hast.
Pepperoni-Pizza im Airfryer ist eines der Gerichte, bei denen Technik über Zeit gewinnt. Bringe Boden, Käse und Pepperoni zum Zusammenspiel, und du hast eine Alltagspizza, die der aus der örtlichen Pizzeria mühelos das Wasser reicht.
FAQ
Das hängt vom Korbdurchmesser deines Modells ab. Die meisten Airfryer schaffen Pizzen bis 22–24 cm. In einen Cosori Dual Blaze passt eine 20–22 cm Pizza gut in einen Korb, während größere Airfryer wie der Philips XXL bis zu 26 cm bewältigen können. Miss den Korb immer innen aus, bevor du Pizza kaufst.
Die häufigste Ursache ist, dass die Pizza zu eng an den Seitenrändern sitzt, ohne Platz für Luftzirkulation. Sorge für mindestens 1 cm freien Platz rund um die Pizza und heize den Airfryer am besten 3 Minuten bei 200 °C vor, bevor die Pizza hineinkommt.
Ja, das funktioniert gut. Taue den Teig über Nacht im Kühlschrank auf und rolle ihn auf eine Größe aus, die in deinen Airfryer passt. Backe den Teig 2 Minuten allein bei 200 °C, bevor du ihn mit Soße, Käse und Pepperoni belegst – das ergibt einen spürbar knusprigeren Boden.
Rezept

Pepperoni-Pizza im Airfryer
Zubereitungsanleitung
Halte den Bildschirm an und folge dem Rezept Schritt für Schritt während des Kochens.
Schritt 1:
Verhindere, dass der Bildschirm während des Kochens ausgeht.
Schritt 2:
Starte den Guide und folge dem Rezept Schritt für Schritt.
Was kostet das Gericht
Die Preise können variieren, je nachdem wo du einkaufst.
Unsere Schätzung basiert auf durchschnittlichen deutschen Supermarktpreisen für das laufende Jahr 2026.
Geschätzter Preis für das gesamte Gericht:
Airfryer-Größe
Alle unsere Rezepte werden in einem Philips Airfryer 2000 Series NA230/00 – 6.2 L getestet
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Empfohlene Ausstattung
- 1 Heißluftfritteuse
- 1 Rührschüssel
- 1 Nudelholz
- 1 Bagepapir (til airfryer)
- 1 Pinsel
- 1 Schneidebrett
Einkaufsliste
Zutaten
Pizzateig
- 250 g Weizenmehl (gerne Typ 00)

- 1 TL Trockenhefe

- 1 TL Salz

- 1 TL Zucker

- 150 ml lauwarmes Wasser

- 1 EL Olivenöl

Topping
- 150 g Pizzasauce (z. B. Passata mit Gewürzen)

- 200 g Mozzarella (gerieben oder in dünnen Scheiben)
- 100 g Pepperoni (würzig, in dünnen Scheiben)
- 1 TL getrockneter Oregano

- 1 EL Olivenöl (zum Bestreichen)

So machst du es
Vorbereitung
- Vermische 250 g Weizenmehl, 1 TL Trockenhefe, 1 TL Salz und 1 TL Zucker in einer Rührschüssel. Füge 150 ml lauwarmes Wasser und 1 EL Olivenöl hinzu und knete den Teig 5-7 Minuten, bis er glatt und elastisch ist.
- Bedecke die Schüssel mit einem sauberen Tuch und lass den Teig 60 Minuten an einem warmen Ort gehen, bis er sich verdoppelt hat.
- Teile den Teig in 4 gleich große Stücke und rolle jedes Teil zu einem runden Pizzaboden von etwa 18 cm Durchmesser aus — die Größe soll in deinen Airfryer-Korb passen.
Zubereitung im Airfryer
- Heize den Airfryer auf 200 °C Umluft vor.
- Lege ein auf den Korb zugeschnittenes Stück Backpapier in den Boden des Airfryers. Platziere einen Pizzaboden und verteile ein Viertel der 150 g Pizzasauce gleichmäßig über den Boden — lass einen kleinen Rand frei für die Kruste.
- Streue ein Viertel des 200 g Mozzarella über die Sauce und verteile ein Viertel der 100 g Pepperoni darauf. Streue etwas 1 TL getrockneter Oregano darüber.
- Backe die Pizza bei 200 °C 7-8 Minuten, bis der Käse geschmolzen und blasig ist und der Boden goldbraun und knusprig ist.
- Bestreiche die Kruste direkt nach dem Backen mit etwas 1 EL Olivenöl für extra Glanz und Geschmack.
- Wiederhole den Vorgang mit den drei übrigen Pizzaböden und serviere sofort, während der Käse noch schmelzend warm ist.
Unsere Notizen zum Rezept
Für einen besonders knusprigen Boden kannst du den Pizzaboden allein im Airfryer 2 Minuten bei 200 °C vorbacken, bevor du Sauce und Topping hinzufügst. Das verhindert, dass die Sauce den Boden aufweicht. Variation:
Tausche die Pepperoni gegen Salami, Chorizo oder Mettwurst für eine andere würzige Variante. Füge nach dem Backen frische Basilikumblätter für einen italienischen Touch hinzu oder bestreue mit Chiliflocken für extra Schärfe. Servieren:
Serviere die Pizza direkt aus dem Airfryer mit einem frischen grünen Salat mit Vinaigrette oder einem kalten Bier daneben. Ein Spritzer Chiliöl zum Schluss hebt den Geschmack noch weiter. Portionsgröße:
Wenn dein Airfryer kleiner ist, kannst du die Pizzen einzeln zubereiten — halte die fertigen warm im Ofen bei 80 °C, während die übrigen backen.
Deine Notizen zum Rezept
Wenn nur das Beste gut genug ist

Nährwerte pro Portion (Richtwert)
Wichtiges zur Haltbarkeit und Nährwerten
Nährwerte pro Portion (Richtwert): Die Berechnungen basieren auf Daten des US-Landwirtschaftsministeriums (USDA). Haltbarkeit (Richtwert): Haltbarkeitsdaten werden, soweit möglich, von öffentlichen Institutionen bereitgestellt. Unsere Informationen sind daher nur Richtwerte, und es liegt in deiner Verantwortung, genaue Informationen über Haltbarkeit und Nährwerte einzuholen und zu berechnen, die alle Rezepte auf airfryerkogebogen.dk betreffen
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