Matcha-Cookies sind Kekse mit Charakter. Sie haben eine frische, grüne Farbe, eine weiche, chewy Mitte und eine weiße Puderzuckerschicht, die aufreißt, sodass der grüne Teig hervorschaut. Der Matcha sorgt für einen leicht bitteren, kräuterartigen Geschmack, den Rohrzucker und ein Hauch Salz abrunden – süß, aber mit einer erwachsenen Note.

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Im Airfryer backst du vier Cookies auf einmal bei 160 °C, und weil du den Korb ganz einfach herausziehen und nachsehen kannst, erwischst du leicht den Moment, in dem die Ränder fest sind und die Mitte noch weich ist. Der Teig kommt ohne Schokolade und Nüsse aus, sodass der Matcha allein im Mittelpunkt steht.
Geschätzte Lesezeit: 4 Minuten
Inhaltsverzeichnis
Darum liebe ich Matcha-Cookies im Airfryer
Kekse im Airfryer ergeben Sinn, wenn du in kleinen Durchgängen backst. Du musst keinen ganzen Backofen vorheizen, und der kompakte Korb backt die Kugeln schnell und gleichmäßig, sodass die Ränder fest werden, bevor die Mitte austrocknet. Genau diese Balance ist bei Matcha-Cookies entscheidend: fest am Rand, chewy in der Mitte und nach dem Abkühlen noch immer klar grün.
Außerdem gefällt mir, dass du den Teig schon am Vortag machen und über Nacht abgedeckt im Kühlschrank stehen lassen kannst. Dann rollst du einfach die Kugeln, wälzt sie im Puderzucker und backst einen Durchgang, sobald du frische Cookies brauchst.
So entsteht das Rissmuster
Das Muster entsteht durch die dicke Puderzuckerschicht. Wenn die Kugeln in der Hitze auseinanderlaufen und aufgehen, reißt die trockene Zuckerschicht auf, und der grüne Teig kommt darunter zum Vorschein. Deshalb solltest du die Kugeln erst unmittelbar vor dem Backen im Puderzucker wälzen – stehen sie zu lange, zieht der Puderzucker Feuchtigkeit aus dem Teig, und das Muster bleibt aus. Willst du ein noch deutlicheres Muster, wälze die Kugeln zuerst in etwas normalem Zucker und danach im Puderzucker. Die Zuckerschicht verhindert, dass der Puderzucker Feuchtigkeit zieht und verschwindet.
Mein Küchentest mit Matcha-Cookies
Ich habe die Matcha-Cookies in meinem Cosori Dual Blaze bei 160 °C gebacken, und 8 Minuten pro Durchgang waren genau richtig: Die Ränder waren fest und die Oberfläche rissig, während die Mitte noch etwas unterbacken aussah. Mit 16 Kugeln und vier im Korb auf einmal wurden es 4 Durchgänge und insgesamt 32 Minuten Backzeit. Rechnest du 20 Minuten Vorbereitung und 30 Minuten Kühlzeit dazu, dauert das ganze Rezept 82 Minuten – und ein guter Teil der Zeit steht der Teig einfach im Kühlschrank und kühlt.
In meinem Philips XXL ist Platz für 5-6 Cookies auf einmal, da sparst du dir einen Durchgang. Gib ihnen trotzdem genug Abstand, denn der Teig läuft auseinander, und Cookies, die zusammenwachsen, verlieren ihre runde Form.
Nimm die Cookies heraus, solange die Mitte noch weich ist und etwas unterbacken aussieht. Sie festigen sich beim Abkühlen und werden chewy – backst du sie zu lange, wird die grüne Farbe matt.
Tipps und Tricks vom Autor: Morten Jensen
Die typischen Fehler und wie du sie vermeidest
Der erste Fehler ist, die Cookies zu backen, bis sie fertig aussehen. Dann werden die Ränder braun, die Farbe wird matt, und die chewy Mitte verschwindet. Nimm sie stattdessen heraus, sobald die Ränder fest sind, und lass sie sich auf einem Abkühlgitter festigen. Der zweite Fehler passiert in der Schüssel: Ist die Butter zu heiß, beginnt das Ei zu stocken, und rührst du den Teig zu lange, werden die Cookies hart. Lass die Butter auf lauwarm abkühlen, siebe das Matchapulver mit dem Mehl, damit es nicht klumpt, und vermenge alles nur so lange, bis kein trockenes Mehl mehr zu sehen ist. Der dritte Fehler ist, den Airfryer mit losem Backpapier im Korb vorzuheizen. Das Papier kann nach oben in das Heizelement geblasen werden, also lege es erst zusammen mit den Kugeln in den heißen Korb und schneide es etwas kleiner als den Boden zu, damit die heiße Luft weiterhin zirkulieren kann.
So servierst du Matcha-Cookies
Matcha-Cookies passen sowohl zum Kaffee im Alltag als auch auf eine Kaffeetafel, die etwas Farbe gebrauchen kann. Das sind meine Favoriten:
- Mit einer Tasse grünem Tee, der den frischen Geschmack des Matcha unterstreicht
- Zu Kaffee oder Latte macchiato am Nachmittag
- Auf der Kaffeetafel als grüner Kontrast zu den klassischen Keksen
- Mit einer Kugel Vanilleeis als schnelles Dessert
- In einer hübschen Dose als selbst gebackenes Gastgeschenk
Aufbewahrung und Aufwärmen
Bewahre die Cookies in einem luftdichten Behälter bei Zimmertemperatur auf, dann halten sie sich bis zu 5 Tage. Sind sie etwas fest geworden, kannst du sie 1-2 Minuten bei 150 °C im Airfryer leicht anwärmen, damit sie wieder weich werden. Matcha-Cookies lassen sich auch bis zu 3 Monate einfrieren – lass sie bei Zimmertemperatur auftauen. Lagere den Rest des Matchapulvers dunkel und gut verschlossen, damit die Farbe bis zum nächsten Mal erhalten bleibt.
Matcha-Cookies sind eine ideale Wahl, wenn du im Airfryer einmal etwas anderes backen möchtest als die klassischen Kekse. Kühle den Teig, sei großzügig mit dem Puderzucker und nimm die Cookies rechtzeitig heraus – dann bekommst du grüne, chewy Cookies mit dem schönen Rissmuster.
FAQ
Verwende Matcha in Kochqualität (Culinary Grade). Er hat einen kräftigen Geschmack und ist günstiger als zeremonieller Matcha. Je frischer und grüner das Pulver ist, desto grüner werden die Cookies.
In der Regel wurden sie zu lange gebacken. Nimm sie heraus, wenn die Ränder fest sind und die Mitte noch weich ist – werden die Ränder braun, wird die Farbe matt. Auch dunkler brauner Zucker kann den Teig bräunlich färben, also verwende hellen Rohrzucker.
Rezept

Matcha-Cookies im Airfryer
Zubereitungsanleitung
Halte den Bildschirm an und folge dem Rezept Schritt für Schritt während des Kochens.
Schritt 1:
Verhindere, dass der Bildschirm während des Kochens ausgeht.
Schritt 2:
Starte den Guide und folge dem Rezept Schritt für Schritt.
Was kostet das Gericht
Die Preise können variieren, je nachdem wo du einkaufst.
Unsere Schätzung basiert auf durchschnittlichen deutschen Supermarktpreisen für das laufende Jahr 2026.
Geschätzter Preis für das gesamte Gericht:
Airfryer-Größe
Alle unsere Rezepte werden in einem Philips Airfryer 2000 Series NA230/00 – 6.2 L getestet
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Empfohlene Ausstattung
- 1 Heißluftfritteuse
- 1 Küchenwaage
- 1 Messlöffel
- 1 Kleiner Topf
- 1 Rührschüssel
- 1 Schneebesen
- 1 Mehlsieb
- 1 Teigschaber
- 1 Frischhaltefolie
- 1 Teller
- 1 Kleine Schüssel
- 1 Backpapier (für Airfryer)
- 1 Abkühlgitter
Einkaufsliste
Zutaten
- 125 g Butter

- 75 g Rohrzucker (Am besten hell)

- 75 g Zucker

- 1 Stk. Ei (Zimmertemperatur)

- 200 g Weizenmehl

- 2 EL Matchapulver (Ca. 12 g)
- 1 TL Backpulver

- 0.25 TL Natron

- 0.25 TL Salz

Überzug
- 50 g Puderzucker

So machst du es
Vorbereitung
- Schmilz 125 g Butter in einem kleinen Topf bei schwacher Hitze. Nimm den Topf vom Herd und lass die Butter etwa 5 Minuten abkühlen, bis sie nur noch lauwarm ist.
- Gib die Butter in eine Rührschüssel und verrühre sie mit 75 g Rohrzucker und 75 g Zucker etwa 1 Minute lang. Rühre 1 Stk. Ei unter, bis die Masse glänzend und glatt ist.
- Siebe 200 g Weizenmehl, 2 EL Matchapulver, 1 TL Backpulver, 0.25 TL Natron und 0.25 TL Salz in die Schüssel. Matchapulver klumpt leicht und muss deshalb immer gesiebt werden. Vermenge alles mit einem Teigschaber, nur bis kein trockenes Mehl mehr zu sehen ist – wenn du zu lange rührst, werden die Cookies hart.
- Decke die Schüssel mit Frischhaltefolie ab und stelle den Teig mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank, bis er fest genug zum Formen ist.
- Rolle den Teig zwischen den Handflächen zu 16 Kugeln von je etwa 35 g – ungefähr so groß wie eine Walnuss. Leg die Kugeln auf einen Teller und stelle sie wieder in den Kühlschrank, während der Airfryer vorheizt.
Zubereitung im Airfryer
- Heize den Airfryer 3 Minuten lang auf 160 °C Umluft vor. Schneide in der Zwischenzeit 2 Stücke Backpapier zu, die etwas kleiner sind als der Boden des Korbs, damit die heiße Luft weiterhin zirkulieren kann.
- Gib 50 g Puderzucker in eine kleine Schüssel und wälze 4 Kugeln gründlich im Puderzucker, bis sie von einer dicken, weißen Schicht bedeckt sind. Mach das erst kurz vor dem Backen – stehen die Kugeln zu lange im Puderzucker, zieht der Zucker Feuchtigkeit aus dem Teig, und das Rissmuster bleibt aus.
- Leg ein Stück Backpapier in den heißen Korb und setze sofort die 4 Kugeln mit etwa 5 cm Abstand darauf, damit sie sich ausbreiten können. Die Kugeln beschweren das Papier – heize niemals mit losem Backpapier im Korb vor, weil es nach oben in das Heizelement geblasen werden kann.
- Backe sie 8 Minuten bei 160 °C, bis die Ränder fest sind und die Oberfläche rissig ist, während die Mitte noch weich ist und etwas unterbacken aussieht. Die Ränder dürfen nicht braun werden – sonst wird die grüne Farbe matt.
- Zieh den Korb heraus, hebe das Backpapier mit den Cookies vorsichtig auf ein Abkühlgitter und lass sie 5 Minuten abkühlen, bevor du sie vom Papier nimmst. Direkt nach dem Backen sind sie sehr weich, festigen sich aber beim Abkühlen und bleiben in der Mitte chewy.
- Wiederhole den Vorgang mit den restlichen Kugeln in 3 weiteren Durchgängen à 8 Minuten bei 160 °C und verwende abwechselnd die 2 Stücke Backpapier. Wälze die Kugeln jedes Durchgangs erst direkt vor dem Backen im Puderzucker.
Unsere Notizen zum Rezept
Nimm die Cookies heraus, solange die Mitte noch weich ist und etwas unterbacken aussieht – sie festigen sich beim Abkühlen und bleiben in der Mitte chewy. Werden sie zu lange gebacken, bekommen sie braune Ränder, und die grüne Farbe wird matt. Lass die Butter lauwarm abkühlen, bevor du das Ei unterrührst, damit das Ei nicht zu stocken beginnt. Verwende am besten hellen Rohrzucker – dunkler brauner Zucker macht den Teig bräunlich. Das Rissmuster:
Für das Muster braucht es eine dicke Schicht Puderzucker, die erst unmittelbar vor dem Backen aufgetragen wird. Für ein noch deutlicheres Muster wälzt du die Kugeln zuerst in etwas normalem Zucker und danach im Puderzucker – die Zuckerschicht verhindert, dass der Puderzucker Feuchtigkeit zieht und verschwindet. Matcha:
Verwende Matcha in Kochqualität (Culinary Grade) – er hat einen kräftigen Geschmack und ist günstiger als zeremonieller Matcha. Je frischer und grüner das Pulver ist, desto grüner werden die Cookies. Bewahre die Dose dunkel und gut verschlossen auf, damit die Farbe erhalten bleibt. Variante:
Das Rezept kommt ohne Schokolade und Nüsse aus, aber du kannst 75 g gehackte weiße Schokolade, Macadamianüsse oder Pistazien unter den Teig heben, sobald das Mehl untergemischt ist. Ein wenig fein geriebene Zitronenschale verleiht dem Matcha eine frische Note. Servieren:
Serviere die Cookies zu einer Tasse grünem Tee oder Kaffee oder stelle sie als farbenfrohen Kontrast zu den klassischen Keksen auf die Kaffeetafel. Im Voraus zubereiten:
Den Teig kannst du schon am Vortag zubereiten und über Nacht abgedeckt im Kühlschrank stehen lassen. Ist er zu fest zum Formen, lass ihn 10 Minuten bei Zimmertemperatur stehen. Portionsgröße:
Das Rezept ergibt ca. 16 Cookies, also 4 pro Portion, und die Nährwerte sind pro Portion berechnet. In einem normalen Airfryer ist Platz für 4 Cookies auf einmal, damit sie sich ausbreiten können, ohne zusammenzukleben. Hast du einen großen Airfryer, kannst du 5-6 auf einmal backen und sparst dir einen Durchgang.
Deine Notizen zum Rezept
Nährwerte pro Portion (Richtwert)
Wichtiges zur Haltbarkeit und Nährwerten
Nährwerte pro Portion (Richtwert): Die Berechnungen basieren auf Daten des US-Landwirtschaftsministeriums (USDA). Haltbarkeit (Richtwert): Haltbarkeitsdaten werden, soweit möglich, von öffentlichen Institutionen bereitgestellt. Unsere Informationen sind daher nur Richtwerte, und es liegt in deiner Verantwortung, genaue Informationen über Haltbarkeit und Nährwerte einzuholen und zu berechnen, die alle Rezepte auf airfryerkogebogen.dk betreffen
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